Flurdenkmäler in der Gemeinde Hallerndorf

„Stöckkreuz“ (Willersdorf)
Steht an einem ehemaligen Feldweg, der durch die Flurbereinigung aufgelassen wurde. Flur: „Stöckwiesen“
Zum Schutz des Korpus ist rückseitig der obere Teil des Kruzifixes mit parallel angeordneten Brettern, die nach unten ausschwingen, verschlossen. Als weiterer Wetterschutz dient ein mit Blech beschlagenes schmales Satteldach. Rückseitig ist der Kreuzstamm an einer Eisenschiene befestigt.
Werner Rühl bezweifelt Vermutungen, wonach das Flurdenkmal nach dem 30- jährigen Krieg anlässlich der in Willersdorf herrschenden Pest errichtet worden ist. Diese Datierung ist „mehr als unwahrscheinlich“, ist seinen Aufzeichnungen zu entnehmen. Überliefert ist nur, dass es 1907 schon gestanden ist (Staatsarchiv Bamberg). Es steht auf Gemeindeeigentum und ist von der früheren Ortsgemeinde erstellt worden. Früher machte die Hagelprozession nach Fronleichnam am Kruzifix Station.

Nepomuk - Statue (Hallerndorf)
Nahe der Brücke über die Aisch in „Klein-Hallerndorf“ steht die Statue des hl. Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1722. Sie wurde noch vor dessen Heiligsprechung im Jahr 1729 aufgestellt. Der als Brückenheiliger verehrte Johannes von Nepomuk aus Böhmen gilt u.a. als Schutzpatron gegen Wassergefahren und ist häufig auf oder neben Brücken anzutreffen.

Bildstock (Hallerndorf)
Der Bildstock unweit des Ausssiedlerhofes Willner in Richtung Stiebarlimbach wurde laut der initialen J.H. in der Kartusche auf dem Bildstockschaft im Jahr 1744 von Johann Haußner gestiftet.

Mertesenkreuz (Willersdorf)
Nahe dem östlichen Ortsausgangs in Richtung Staatsstraße 2264 steht ein hoher Sandsteinpfeiler mit gusseisernem Kruzifix. Dieses Flurdenkmal, im Volksmund „Mertesenkreuz“ genannt, stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die angegebene Jahreszahl 1805 wurde bei einer Renovierung falsch bearbeitet. Dahinter ist ein barocker Bildstock zu sehen, der nach mündlicher Überlieferung auf einem Massengrab stehen soll.

Steinkruzifix (Schlammersdorf)
Das Steinkruzifix in der Brückenstraße/ Abzweigung Friedensstraße stand ursprünglich im Anwesen Friedensstraße 2: 2004 stellte man es auf die jetzige Stelle. 1961 ließ die Familie Schuberth dieses Kruzifix zur Erinnerung an den „vermissten Sohn und Bruder Georg“ errichten.

Kapelle (Haid)
In der Ortsmitte von Haid ist eine Kapelle mit reicher Innenausstattung zu finden. Wie aus den Initialen JGF im Scheitelstein des Türbogens hervorgeht, ließ diese Johann Georg Fischer im Jahr 1825 erbauen. Die weitere Buchstabenfolge SUM bedeutet: Sanctae Virgine Mariae = heilige Jungfrau Maria. Die letzte Innenrestaurierung einschließlich der Skulpturen erfolgte 2006/2008

Waldkapelle (Pautzfeld)
Die Waldkapelle St. Maria zwischen Schlammersdorf und Pautzfeld wurde erstmalig 1657 nach dem großen Brand von Pautzfeld erbaut. 1836 wird eine Holzkapelle erwähnt, die 1878 durch die jetzige aus Stein von Thomas Kröppelt ersetzt worden ist.

Steinkruzifix (Pautzfeld)
Gegenüber dem Gasthaus Schneider steht in der Ortsmitte ein imposantes Steinkruzifix. Es wurde, wie aus der Inschrift des Sockels zu entnehmen, 1869 von „Johann und Kunigunda Schmittischen Familie in Pautzfeld“ zur Ehre Gottes errichtet.



11
Feb.

Verein Rosenzweig, FFW Schlammersdorf,Pilgerstammtisch - Kappenabend

11
Feb.

DJK Sparta Pautzfeld - Faschingsparty

11
Feb.

KAB Hallerndorf - KAB-Fasching

12
Feb.

Fränkischer Schweiz Verein - JHV - GH Lieberth

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